Geschichte

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Hallo liebe Freunde und Besucher dieser Site,

unser einziges Kind, „Saba“, damals 5 Jahre alt, bekam am26/01/2008 Einen Hirntumor. Sie musste operiert werden. Wirbrachten sie am 28/01/2008 ins „Namazi-Krankenhaus“ in Shiraz/Iran. Sie wurde am 29/01/2008 zum Einsetzen des Cerebralshunt und am 02/02/2008 wegen des Entfernens des Hirntumors operiert. Da durch Nachlässigkeit der Shunt nicht richtig platziert war, musste sie zwei weitere Male operiert werden. Sie verließ im normalen Zustand das Krankenhaus, hatte ein normales Leben und besuchte sogar die Schule.

Sechs Monate nach der ersten Operation mussten wir sie wieder ins Namazi-Krankenhaus bringen, da der Shunt Probleme hervorrief. Leider musste sie wegen einer Falschdiagnose und Mangel an Spezialisten einige weitere Male wieder operiert werden. Nach diesen sinnlosen Operationen und aufgrund mangelnder Hygiene, bekam sie Meningitis und Lungenaspiration, wodurch sie gezwungenermaßen noch einige Wochen im Krankenhaus verbringen musste.

Nach all dieser qualvollen Zeit, als es ihr allmählich besser ging und sie eine normale IQ hatte, und wir langsam auf ihre Entlassung warteten, sank plötzlich am 10/07/2008 auf der Intensivstation durch den groben Fehler und die verheerende Leichtsinnigkeit der Krankenschwester, wofür wir selbst Zeugen waren,  Sabas Sauerstoffniveau im Blut. Die Zuständigen im Krankenhaus haben es nicht rechtzeitig gemerkt und nicht sofort gehandelt. Dadurch erlitt Saba Hypoxie. Da nun viel Zeit verloren gegangen war, und die Wiederbelebung zu spät eingesetzt wurde, bekam sie nun eine starke Hirnatrophie, der IQ sank von normal auf 2.

 Nach einigen Tagen, als ihr IQ auf fünf stieg, haben wir sie vom Krankenhaus nachhause gebracht und nun ist seit der Zeit neun Jahre vergangen, dass sie behindert ist und wir müssen sie pflegen. Alle diese Kosten hatten wir selber zu tragen und obwohl sie hauptsächlich durch Fehldiagnosen, falscher Behandlungen u. grobe Nachlässigkeiten im Krankenhaus entstanden, bekamen wir vom Krankenhaus und Staat keine Unterstützung und nicht einmal Darlehen. Um die Kosten der Behandlungen und Pflege unserer Tochter zu finanzieren, verkauften wir alles was wir hatten. Zuletzt musste ich  eine meiner Nieren verkaufen. 

Da es sich um ein staatliches Krankenhaus handelt, sind wir wegen unserer Beschwerde und Anzeigeerstattung in Ungnade bei der iranischen Gesundheitsbehörde, den zuständigen Stellen und sogar der iranischen Judikative gefallen. Um uns mundtot zu machen, wurden wir massiv unter Druck gesetzt, uns wurde mit Konsequenzen gedroht, und zuletzt wurden wir in Verbindung mit Regimegegnern gebracht.

Da alle unsere Bemühungen in alle Richtungen fruchtlos blieben und sogar unsere Existenz in Gefahr geriet, blieb uns kein Ausweg, als den Rat unserer Verwandten und Bekannten zu folgen, Heim und Heimat zu verlassen und ins Ausland auszuwandern.

Saba ist bis jetzt 34 Mal operiert worden und nun ist sie 100%ig behindert

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